Heizungsbau

Installation von Gasheizungen und Wärmepumpen in ganz Bayerm

Gasheizungen und Wärmepumpen

Gasheizungen:
Erdgas und Flüssiggas

Rund die Hälfte der Haushalte in Deutschland sind mit einer Gasheizung ausgestattet, von denen sich viele in Bayern befinden. Ihre Funktionsweise ähnelt der von Pellet- und Ölheizungen mit dem Unterschied, dass anstelle von Öl beziehungsweise Pellets Gas verbrannt wird. Neue Gasheizungen zeichnen sich ebenso wie Ölheizungen durch eine hohe Energieeffizienz aus. Durch den Verbrennungsprozess entstehen Abgase, die ebenfalls zum Heizen genutzt werden. Sie werden vorwiegend in Ein- und Mehrfamilienhäusern in Bayern eingebaut und eignen sich für alle Arten von Heizkörpern. Eine Gasheizung besteht aus mehreren Komponenten:
  • Gasbrenner
  • Wärmetauscher
  • Regeltechnik
  • Umwälzpumpe
  • Sicherheitsventil
  • Membran-Druckausdehnungsgefäß
  • Abgasleitung-Schornstein
Wird mit einer Gasheizung nicht nur Heizenergie erzeugt, sondern auch Warmwasser aufbereitet, ist die Installation eines Warmwasserspeichers erforderlich.

Die Funktionsweise einer Gasheizung

Zentrales Element einer Gasheizung beziehungsweise des Heizkessels ist der Gasbrenner, der Erdgas oder Flüssiggas verbrennt. Wird über die Heizungsregelung Wärmebedarf angemeldet, wird die Zündung für eine sehr kurze Dauer von ein bis zwei Sekunden aktiviert, worauf das Gas kontrolliert in den Heizkessel strömt. Durch den Verbrennungsprozess entsteht Wärme, die über einen in den Gasheizkessel integrierten Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben wird. Die Regeltechnik reguliert die Leistung und stellt sicher, dass ausreichend Heizenergie zur Verfügung steht. Gasheizungen weisen mehrere Vorteile auf:
  • Hohe Betriebssicherheit durch eine ausgereifte und zuverlässige Technik
  • Hoher Wirkungsgrad durch zeitgemäße Brennwerttechnik
  • Sehr platzsparend und beliebig aufstellbar
  • Kein Raum für Brennstofflagerung erforderlich
  • Kostengünstig in der Anschaffung
  • Kein Pufferspeicher erforderlich, da Wassererhitzung nach Bedarf
  • Frei kombinierbar mit erneuerbaren Energien, zum Beispiel mit Solartechnik, Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen
Voraussetzung für die Installation einer Gasheizung in Bayern ist ein Anschluss an das öffentliche Gas-Versorgungsnetz. Dadurch entstehen laufende Grundgebühren, die unabhängig vom tatsächlichen Heizbetrieb sind. Insoweit besteht eine vertragliche Bindung zum städtischen Grundversorger oder zu einem anderen Gaslieferanten, sodass günstige Marktlagen nicht kurzfristig genutzt werden können.

Wärmepumpe – eine noch junge Heiztechnik

Der gravierende Unterschied zu anderen Heiztechniken besteht darin, dass bei Wärmepumpen kein Verbrennungsprozess stattfinden. Stattdessen nutzen sie die Wärme aus dem Erdreich, aus der Luft oder aus dem Grundwasser. Dementsprechend werden Wärmepumpen, ihrer Wärmequelle entsprechend, in drei Systemvarianten unterteilt, in die Erdwärmepumpe, die Luftwärmepumpe und in die Wasserwärmepumpe.

Wärmepumpen – geballte Energie von Wasser, Luft und Erde

Wasser, Erde und Luft stehen in unbegrenztem Maße zur Verfügung und fließen in die intelligente Wärmepumpentechnik ein. Wärmepumpen sind in der Anschaffung kostenintensiver als konventionelle Heizungen. Allerdings zeichnen sie sich durch Umweltfreundlichkeit aus. Sie senken nicht nur die Heizkosten, sondern reduzieren auch den Ausstoß von Kohlendioxid nachhaltig.

  • Bei der Erdwärmepumpe werden die Erdkollektoren horizontal verlegt und die Erdsonden vertikal in die Erde eingebracht. Metertiefe Bohrungen sind jedoch entbehrlich. Stattdessen reichen für die Erdwärmepumpe Bohrungen bis zu einer Tiefe von fünf Metern aus.
  • Die Luftwärmepumpe gewinnt die Luft unter anderem aus wärmeintensiven Räumen im Innern eines Gebäudes. Vorteilhaft ist diese Art der Energiegewinnung unter anderem für Bäckereien, für Gastronomie und Hotellerie durch den Küchenbetrieb, Stallungen in der Landwirtschaft sowie für Metzgereien. Die Luftwärmepumpe bedarf auch in Bayern keiner behördlichen Genehmigung. Sie eignet sich insbesondere für Gebäude, die modernisiert oder saniert werden.
  • Die Wasserwärmepumpe nutzt Grundwasser als Energiequelle. Ebenso wie bei der Erdwärme bleibt die Temperatur des Grundwassers durch die Jahreszeiten relativ konstant, sodass der Wirkungsgrad der Wasserwärmepumpe auf einem konstanten Niveau bleibt. Da es sich um eine Brunnenbohrung handelt, ist eine behördliche Genehmigung des Wasserwirtschaftsamtes in der jeweiligen Gemeinde in Bayern Voraussetzung für die Installation.
Wärmepumpen bieten diese Vorteile:
  • Wärmepumpentechnik gehört zu den Erneuerbaren Energien.
  • Wärmepumpen schonen durch die Nutzung natürlicher Energien die Umwelt.
  • Die für den Betrieb von Wärmepumpen notwendigen Ressourcen stehen unbegrenzt zur Verfügung.
  • Schornstein und Schornsteinfeger-Besuche sind entbehrlich, da kein Verbrennungsprozess stattfindet.
  • Bei Betrieb mit Ökostrom sind Wärmepumpen CO2-neutral.
  • Wärmepumpen senken deutlich die Energiekosten.
  • Nachrüsten von Wärmepumpen in Altbauten ist möglich.
  • Wärmepumpentechnik eignet sich für private und gewerbliche Immobilien.
  • Sie macht unabhängig vom Preisdiktat der Energiekonzerne.
  • Als Erneuerbare Energie werden Wärmepumpen vom Bund sowie von den Ländern und Gemeinden finanziell gefördert.
 
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